Fördermittel

FördermittelDie Modernisierung hin zu einem Brennwertkessel spart Anwendern nicht nur Energie und schont die Umwelt, zugleich können Sie die effektiven Anschaffungskosten signifikant mindern, da eine Modernisierung der Heizmaßnahmen auch mit staatlichen Förderungen verbunden ist. Welche Ihnen zustehen, hängt von der Art der Modernisierung, dem gewählten Rohstoff und dem Gerät ab. Sowohl klassische Kessel, als auch platzsparende Therme, werden durch staatlich abgesicherte Fördermittel co-finanziert.

Allgemein: Informieren Sie sich im Vorfeld spezifisch Ihrer Wahl

Fördermittel gibt es in zahlreichen Varianten und Aufstellungen. Immer beschränken diese sich auf einen bestimmten Rohstoff beziehungsweise eine bestimmte Modernisierung. Es ist also wichtig, dass Sie sich im Vorfeld ganz individuell Ihrer Situation nach informieren. Fördermittel stehen unter anderem, nur als Beispiel, für die folgenden Vorgänge und Modernisierungen zur Verfügung:

– für Heizungen mit Erdgas-Brennwert
– bei Flüssiggasheizungen mit Brennwert in Neubauten
– Brennwert mit Pellets in Neubauten
– Heizöl-Brennwerttechnik im Neubau

Das nur als eine kleine Übersicht. Wichtig ist bei der Recherche ebenfalls, dass Sie alle Optionen ausschöpfen. Fördermittel für Brennwerttechnik werden unter anderem regional begrenzt von Kommunen und Stadtwerken ausgegeben, aber auch auf bundesweiter Ebene, beispielsweise durch Träger wie das BAFA oder die KfW. Noch bevor Sie die Modernisierung im Detail planen, lohnt es sich für die einzelnen Brennwerttechniken und Modernisierungen  zu schauen, welche davon wie stark gefördert werden.

Fördermittel durch das BAFA und KfW

Bekannte Fördermittel für Brennwerttechnik und Modernisierungen werden durch die KfW Bank ausgegeben. Hierbei tritt das Programm 430 “Energieeffizient Sanieren” in Kraft, welches Anwendern die Investition eines neuen Kessels erleichtern soll. Kosten Kessel samt Einbau über 3.000 Euro, erstattet die KfW Bank 10 Prozent der anfallenden Kosten als Zuschuss. Planen Sie dieses Fördermittel zu nutzen, sollten Sie aber auf die Anforderungen achten. So stellt die KfW Bank die Anforderung, dass der Handwerker/Fachmann einen hydraulischen Vergleich des Heizsystems vor Ort durchführt. Nur wenn das geschehen ist, kann der Brennwertkessel später auch tatsächlich sein volles Potential entfalten. Dieser Vergleich ist also in Ihrem eigenen Interesse.

Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) liefert ein alternatives Fördermittel. Alternativ deshalb, weil sich die Förderungen von BAFA und KfW nicht miteinander kombinieren lassen, weshalb sich Anwender für eine Förderung entscheiden müssen. Bei der BAFA Förderung erhalten Sie 500 Euro, wenn Sie zum neuen Kessel auch direkt noch eine umweltfreundliche Solarthermieanlage auf dem Dach anbringen lassen. Diese soll zusammen mit dem Brennwertkessel wirken, um eine möglichst klimafreundliche Energieversorgung zu garantieren.

Förderungen durch lokale Stadtwerke und Kommunen

Ob Ihre Kommune oder Ihr lokal zuständiges Stadtwerk eine Förderung ausgibt, hängt ganz von der Stadt beziehungsweise den Regelungen im Bundesland ab. Vorteilhaft ist bei lokalen Förderungen, dass sich diese in vielen Fällen mit den bundesweiten Fördermitteln von BAFA und KfW kombinieren lassen. Bekannte Beispiele für regionale Förderungen kommen zum Beispiel aus Leipzig, Schwerin, Münster oder Krefeld. Da die Kommunen und lokalen Stadtwerke ihre eigenen Fördermittel aufstellen und bereitstellen, kann sich deren Höhe ebenso unterscheiden, wie auch die Anforderungen an den Anwender. Informieren Sie sich also im Vorfeld genau darüber, welche Leistungen Ihnen lokal zur Verfügung gestellt werden und ob diese mit bundesweiten Förderungen kombinierbar sind.